Reichsleitung: eine Aufgabe konstitutioneller Anarchie

Der frei­ge­bo­re­ne Mensch deut­scher Abkunft ist Erbe des Ewi­gen Bun­des und ver­kör­pert damit das Majo­rat deut­scher Staat­lich­keit. Er ist Inha­ber des Älte­sten­rech­tes und genießt den Anspruch auf die­se Erbschaft.

Das Deut­sche Volk ver­kör­pert also durch jeden sei­ner Ange­hö­ri­gen unse­ren Staat.

Wenn wir uns jetzt also besin­nen, wer wir, das Deut­sche Volk und jeder ein­zel­ne von uns sind, dann geht es um den Ein­tritt in die erb­li­che Kon­ti­nui­tät des Deut­schen Reiches.

Das Deutsche Volk ist Subjekt in der Politik

Men­schen mit Abstam­mung aus einer deut­schen Blut- und Geschlechts­li­nie sind Sou­ve­rä­ne des Staa­ten­bun­des Deut­sches Reich sowie Sou­ve­rä­ne des­je­ni­gen reichs­an­ge­hö­ri­gen Glied­staa­tes, in dem sie Wohn­sitz genom­men haben. Sie üben ihr Geburts­recht der Pri­vat­au­to­no­mie aus dem Erbe des Ewi­gen Bun­des selbst­be­stimmt aus und sind all­zu­stän­dig bei der Ver­wirk­li­chung der ört­li­chen Eigen­sach­wal­tung in ihrer Resi­den­ten- und Siedlergemeinschaft.

Die Rechts­na­tur der frei­en Geburt der Men­schen deut­scher Abstam­mung begrün­det das Recht und die Pflicht der pri­vat­au­to­no­men Gestal­tung aller den Men­schen betref­fen­den Rechts­ver­hält­nis­se durch ihn selbst.


Reichsleitung vs. Reichsregierung


Daher ist die Begriff­lich­keit der Reichs­re­gie­rung durch den tat­säch­li­chen ver­fas­sungs­ge­mä­ßen Sach­ver­halt der Reichs­lei­tung zu ersetzen.

Der Begriff des Regie­rens steht sei­ner Bedeu­tung nach für „Beherr­schen” oder „Herr­schen über…”. Es han­delt sich daher bei der Amts­füh­rung der Sach­wal­ter des Staa­ten­bun­des Deut­sches Reich im Innern des Reichs nicht um die Aus­übung von Herr­schaft oder Beherr­schung, da dies mit der Recht­stel­lung des frei gebo­re­nen ein­zel­nen Men­schen unver­ein­bar ist. Die staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on der Deut­schen Repu­blik ent­spricht daher einer kon­sti­tu­tio­nel­len Anar­chie1.

Die­ser Sach­ver­halt fin­det sei­nen Aus­druck in der Auf­bau­or­ga­ni­sa­ti­on, in der Ablauf­or­ga­ni­sa­ti­on und bei allen Fin­dungs­pro­zes­sen inner­halb der Kor­po­ra­tio­nen der Deut­schen Republik.

Dar­aus ergibt sich das Erfor­der­nis der Anpas­sung des Gebrauchs unse­rer Spra­che bei der Defi­ni­ti­on von Begrif­fen und bei der Besei­ti­gung plan­wid­ri­ger Regelungslücken.

Der deut­sche Volks­staat ist gemäß sei­ner Ver­fas­sung eine tugend- und wer­te­ba­sier­te Gesell­schafts­ord­nung, in wel­cher der sou­ve­rä­ne Mensch deut­scher Abstam­mung all­zu­stän­dig die höch­ste Instanz verkörpert.

Das deut­sche Staats­we­sen ist, gegrün­det auf dem Fun­da­ment des Ewi­gen Bun­des und der dar­auf beru­hen­den ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Ord­nung, einem Men­schen­bild ver­pflich­tet, in dem der Mensch als Indi­vi­du­um gedacht ist, des­sen Bil­dung indi­vi­du­ell zu för­dern ist, um Fähig­kei­ten, Fer­tig­kei­ten und Bewußt­sein nach Wil­len und Ver­mö­gen auszubilden.

Die Befä­hi­gung zum Den­ken und das Den­ken selbst bedür­fen der Ein­he­gung durch gei­sti­ge Bewußt­heit. Nicht alles, was denk­bar ist, ist gut!

Unse­re mensch­li­che Gemein­schaft im All­ge­mei­nen und die von Eth­ni­en, Völ­kern und Natio­nen im Beson­de­ren defi­nie­ren sich über gemein­sa­mes Wis­sen, über gemein­sa­me Erfah­run­gen und Mythen. Da sind Les­sing, Goe­the, Schil­ler und Kant geru­fen, heu­te so wie einst. Das ist der uner­meß­li­che Schatz an Gedan­ken in deut­scher Spra­che, auf deren Grund­la­ge wir die Welt wahr­neh­men und kom­mu­ni­zie­ren – ein Fun­dus an Welt­erfah­rung ver­gan­ge­ner Tage, der unver­zicht­bar ist. Denn Zukunft braucht Herkunft.

Unser deutsches Gemeinwesen benötigt den befähigten, den wissenden, bewußten und zur Unterscheidung vermögenden Menschen, den, der dafür alle seine Anlagen und Begabungen entwickelt hat.

Ursprüng­lich gleich­ge­stimm­te Volks­bil­dung ist das Fun­da­ment der gesell­schaft­li­chen und der poli­ti­schen Ord­nung und Teil des Selbst­ver­ständ­nis­ses des Deut­schen Volkes.

Erst ein bestimm­tes Grund­maß an ursprüng­lich gleich­ge­stimm­ter Bil­dung ermög­licht eine Teil­nah­me an direkt­de­mo­kra­ti­schen Findungsprozessen.

Phy­sisch Posi­ti­on ein­zu­neh­men bedarf der gei­sti­gen Hal­tung und des Bewußt­seins über die eige­ne Her­kunft und über die schüt­zens­wer­ten Rechts­gü­ter, wie

a) das Erbe des Ewi­gen Bundes,

b) die Sou­ve­rä­ni­tät und

c) die auto­no­me Selbstbestimmtheit.


Freiheit von eines Fremden nötigender Willkür


Es geht um die Frei­heit des Gei­stes und um die Ver­tei­di­gung der Frei­heit von eines ande­ren nöti­gen­der Willkür.

Die Her­an­bil­dung zur gei­sti­gen Volks­ver­tei­di­gung gehört zur Vor­sor­ge, daß Sou­ve­rä­ne und unmit­tel­bar Reichs­an­ge­hö­ri­ge im Kata­stro­phen­fall oder im mili­tä­ri­schen Kon­flikt­fall den psy­chi­schen Bela­stun­gen standhalten.

Dar­aus folgt die Auf­ga­ben­stel­lung, durch Bil­dung und Aus­for­mung eines Bewußt­seins in Bezug auf die gesamt­ge­sell­schaft­li­che Lage die mit dem Sta­tus des Sou­ve­räns oder mit dem Sta­tus des unmit­tel­bar Reichs­an­ge­hö­ri­gen ver­bun­de­ne not­wen­di­ge Hal­tung ein­neh­men zu können.

Die sicht­ba­re Fähig­keit und der erkenn­ba­re Wil­le zum Abwehr­kampf machen Abschreckung glaub­wür­dig und wirksam.

Für den frei­ge­bo­re­nen Deut­schen ist alles, was nicht auf deut­schem Recht und Gesetz beruht, Willkür.


Erziehung zum Souverän


Die Erzie­hung zum Sou­ve­rän beruht auf dem gei­sti­gen Kon­zept des Ewi­gen Bun­des, 1870 gegrün­det. Dies beinhal­tet Bewußt­sein und die Bereit­schaft eines jeden Sou­ve­räns zum Schutz des Bun­des­ge­bie­tes und des inner­halb des­sel­ben gül­ti­gen Rech­tes sowie die Mit­wir­kung bei der Auf­recht­erhal­tung der Pfle­ge der Wohl­fahrt des Deut­schen Volkes.

Dazu bedarf es des Stol­zes auf unse­re Hei­mat, der Lie­be zu unse­rem Land, der Über­zeu­gung von der Staats­idee des Ewi­gen Bun­des und sei­ner Auf­ga­be für unser Volk und für die Welt. Es bedarf der Aus­rich­tung des eige­nen Lebens auf die in der Ver­fas­sung nie­der­ge­leg­ten Wer­te und Zie­le. Es bedarf der Aus­bil­dung von Ein­sicht, Erkennt­nis und Bewußt­heit, um mit einer sol­chen Gesin­nung als kri­ti­scher Mit­strei­ter an der Ver­wirk­li­chung unse­rer Idea­le mit­zu­wir­ken und – wenn es erfor­der­lich wird – bereit zu sein, das eige­ne Leben für unser Volk und Vater­land ein­zu­set­zen. Auch dies for­dert Herz, Haupt und Hand.


Die verfassungsmäßige Ordnung der Deutschen Republik


Der auf dem Ewi­gen Bund beru­hen­de Auf­trag einer deut­schen Reichs­lei­tung besteht dar­in, die unter den Bedin­gun­gen lang­jäh­ri­ger Besat­zung durch feind­li­ches Mili­tär, unter Kriegs­recht und unter fremd ver­an­laß­tem Besat­zungs­recht ent­stan­de­nen poli­tisch-sozia­len Gesell­schafts­struk­tu­ren und deren Ent­wick­lungs­pro­zes­se in die insti­tu­tio­nel­le ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung des Deut­schen Rei­ches zu überführen.

Höch­stes Gut der Staat­lich­keit im Reich ist Gewalt­lo­sig­keit im Staats­auf­bau und bei der Gestal­tung aller gesell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren wie auch bei allen Ent­schei­dungs­fin­dun­gen. Fin­dungs­pro­zes­se sind der Aus­druck gesell­schaft­li­chen Wan­dels, also per­ma­nent. Deren Initi­ie­rung und För­de­rung ist die vor­nehm­li­che Auf­ga­be in der Reichs­lei­tungs­ar­beit. Men­schen betrei­ben die­se gesell­schaft­li­chen Fin­dungs­pro­zes­se. Der ein­zel­ne Mensch ist dabei nicht Mit­tel zum Zweck, nicht Num­mer in einer büro­kra­ti­schen Ver­wal­tungs­ma­schi­ne­rie, nicht Funk­tio­när des Appa­ra­tes, son­dern ver­ant­wort­li­ches Wesen. Daher besteht die Haupt­auf­ga­be des Staa­tes nicht in der Für­sor­ge, son­dern im Schaf­fen des Rau­mes für die Aus­wir­kung selbst­ver­ant­wort­li­cher Tätig­keit der Menschen.

Die gesamt­staat­li­che Auf­stel­lung und Orga­ni­sa­ti­on ist bestimmt von der Gege­ben­heit der Aus­wir­kung selbst­ver­ant­wort­li­cher Tätig­keit der Men­schen und aus­ge­rich­tet auf das abseh­bar Wirkende.

Eigen­sach­wal­tung und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on sind die grund­le­gen­den Gesetz­mä­ßig­kei­ten im Staats­auf­bau sowie in der Ver­tei­lung der Auf­ga­ben und Ver­ant­wort­lich­kei­ten. Die Ver­wirk­li­chung von Eigen­sach­wal­tung und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on führt zur Aut­ar­kie – regio­nal sowie national.

Die Men­schen unse­res Vol­kes wur­zeln in der gemein­sa­men Geschich­te und Ver­gan­gen­heit, denn Zukunft braucht Her­kunft. Wir leben im Bewuß­ten, das Hier und Jetzt gestal­tend und vor­aus­be­den­kend navigierend.

Die gro­ße Auf­ga­be für die Ent­wick­lung der Wer­te und Nor­men unse­rer Gesell­schaft besteht in der Schaf­fung eines Rau­mes für die Men­schen und für deren Erzie­hung zur ver­ant­wort­li­chen Tat für unser Volk und unse­ren Staat.

Der Staat und die Macht des Staa­tes haben nur den einen Zweck zu erfül­len, dem Men­schen in des­sen Wirk­lich­keit zu die­nen, der als Teil der Schöp­fung, als Geschöpf mit sei­nem Wesen in der Geschich­te lebt und ver­ant­wort­lich bewußt Geschich­te bewirkt.


Recht ist an Raumordnung gebunden


Auf­ga­be aller Staat­lich­keit besteht in der Ver­wirk­li­chung von Behei­ma­tung, Schutz und Sicher­heit aller Staats­an­ge­hö­ri­gen des Deut­schen Rei­ches als wesent­li­cher Rah­men­be­din­gung für die Ent­wick­lung und die Ent­fal­tung des bür­ger­li­chen Lebens in Frei­heit und in auto­no­mer Selbst­be­stim­mung unter den Bedin­gun­gen des rechts­ein­heit­li­chen Gebie­tes deut­schen Rech­tes. Die­ses Recht ist an die Raum­ord­nung des Ewi­gen Bun­des gebunden.

Der bis heu­te andau­ern­de Kriegs­zu­stand gegen das Deut­sche Volk ver­pflich­tet zu stän­di­ger Beob­ach­tung der gegen das Deut­sche Volk und unse­re Staat­lich­keit agie­ren­den Feindkräfte.

Die lang­fri­stig ange­leg­te und als sub­ver­siv wirk­sam fest­ge­stell­te Unter­wan­de­rung deut­scher staat­li­cher und gesell­schaft­li­cher Insti­tu­tio­nen durch diver­se inter­na­tio­nal agie­ren­de pri­va­te Round­ta­ble-Orga­ni­sa­tio­nen, reli­gi­ös und welt­an­schau­lich indok­tri­nie­ren­de Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NRO), unter dem Schutz feind­li­cher mili­tä­ri­scher Gewalt, zielt auf die Zer­set­zung und Ver­nich­tung des deut­schen Volks­kör­pers, der deut­schen Spra­che und Kul­tur und der Staat­lich­keit des Deut­schen Volkes.

Unter den Rah­men­be­din­gun­gen der ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Ord­nung und der Wer­ten und Grund­sät­ze über das Recht, Pflich­ten und Ver­fah­ren besteht die Auf­ga­be darin,

  • Ver­fas­sungs­wer­te in der All­tags­rea­li­tät leb­bar anzulegen,

  • Ein­fluß zu nehmen,

  • Scha­den abzuwenden,

  • Men­schen und Ideen zu för­dern und

  • die Neu­tra­li­tät zu sichern.


Gegenstand deutschen Verfassungsrechtes


Die Sum­me des indi­vi­du­el­len Rech­tes und der indi­vi­du­el­len Pflich­ten des Sou­ve­räns zum Dienst am Gemein­we­sen und zum Wir­ken im öffent­li­chen Leben sind Gegen­stand des deut­schen Verfassungsrechtes.

Als Recht wer­den all­ge­mein aner­kann­te, ver­ein­bar­te Regeln für das Ver­hal­ten von Men­schen im Umgang mit­ein­an­der bezeichnet.

Unter dem Begriff des Rech­tes ist die Sum­me gewoll­ter und geleb­ter Ansprü­che, Regeln und Volks­tu­gen­den unse­rer sozia­len Gemein­schaft, wie Sit­te, Anstand, Über­lie­fe­rung, Welt­an­schau­ung bezeich­net, wel­che förm­li­chen Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren vor­aus­ge­hen. Alle Ange­hö­ri­gen unse­rer Rechts­ge­mein­schaft sind über lang andau­ern­de Anwen­dung die­ser Rege­lun­gen, über das Brauch­tum und durch Ver­ab­re­dung über­ein­ge­kom­men, die­se Rege­lun­gen als all­ge­mein­gül­tig für jeder­mann zu leben.

Wer­den die­se Rege­lun­gen in förm­li­che Geset­ze gefaßt, sind sie auch bei der Aus­übung der Staats­ge­wal­ten ver­bind­lich ein­zu­hal­ten, da sie Ver­fas­sungs­rang haben. Es sind die Nor­men, an denen sich der Gesetz­ge­bungs­akt aus­zu­rich­ten hat.

Die Kodi­fi­zie­rung in Gesetz gefaß­ten Rech­tes dient der Gestal­tung der Ord­nung in der Gemein­schaft und in der Rechtsfindung.

Grund­la­ge ist die Betrach­tung, das „Ein­sam­meln” und Über­lie­fern des Lebens über einen lan­gen Zeit­raum und des­sen Kennt­lich­ma­chung als Wert oder Tugend.

Recht ist also nicht das Recht unse­res Lan­des. Es ent­springt einem Schöp­fungs­akt der sozia­len Gemein­schaft unse­res Vol­kes.

Die Anwen­dung nie­der­ge­schrie­be­ner Rechts­nor­men ist an die Aus­wei­sung eines für jeden ver­ständ­lich bezeich­ne­ten ter­ri­to­ria­len Gel­tungs­be­rei­ches gebunden.

Die Raum­ord­nung des Ewi­gen Bun­des ist Grund­la­ge für die Rechts­ord­nung im rechts­ein­heit­li­chen Gebiet deut­schen Rechtes.

Im Deut­schen Reich und unter den Bedin­gun­gen sei­ner Staat­lich­keit ist das Den­ken wie auch der den­ken­de Mensch frei.


Recht ist formulierte, in Gesetz gefaßte Freiheit


Frei­heit wird nur durch frei­heit­li­che Geset­ze gewahrt. Dazu ist zunächst die Bin­dung aller staat­li­cher Orga­ni­sa­ti­on und Gewalt an die gesetz­li­che Ord­nung unver­zicht­bar. Die staat­li­che Ord­nung und das Ver­fah­ren der Gesetz­ge­bung sind in der Reichs­ver­fas­sung so anzu­le­gen, daß sie dem Sou­ve­rän das Höchst­maß an Frei­heit sichern.

Nur die­se Bin­dung aller staat­li­cher Gewalt und Orga­ni­sa­ti­on an die gesetz­li­che Ord­nung sichert die Frei­heit durch und mit der Gesetz­mä­ßig­keit von Ver­fah­ren, Vor­ge­hens­wei­sen und Institutionen.

In der sozia­len Gemein­schaft unse­res Vol­kes darf Frei­heit nur in dem Maße regle­men­tiert wer­den, wie es mit den Anfor­de­run­gen des Gemein­wohls, mit dem öffent­li­chen Inter­es­se und mit dem Bestand der staat­li­chen Orga­ni­sa­ti­on sowie zur Erfül­lung der öffent­li­chen Auf­ga­ben erfor­der­lich ist.

Wenn das Gesetz das for­mu­lier­te Recht ist, dann bestehen Sinn und Zweck des Geset­zes dar­in, die Frei­heit zu sichern durch die Bewah­rung des Rechtes!

Der Sou­ve­rän ist der Beschüt­zer des Rech­tes, das er selbst nicht zu ver­let­zen hat. Auf der Wahr­neh­mung sei­ner Schutz­pflicht und aus der Aus­übung des der Sou­ve­rä­ni­tät inne­woh­nen­den Rech­tes beruht die end­gül­ti­ge Quel­le der Macht in unse­rem Staat – der kon­sti­tu­tio­nel­len Anarchie.

Men­schen, denen die Rechts­ord­nung der sozia­len Gemein­schaft ihres Vol­kes zubil­ligt fähig zu sein, eigen­ver­ant­wort­lich als Sou­ve­rän des Rechts­staa­tes zu leben, muß auch die Frei­heit der pri­vat­au­to­no­men Ent­schei­dung zuge­stan­den sein, sich für das Rich­ti­ge oder das Fal­sche zu verwenden.

Die sozia­le Gemein­schaft des Vol­kes darf dabei die berech­tig­te Erwar­tung hegen, daß der ein­zel­ne sei­ne pri­vat­au­to­no­me Frei­heit kri­tisch hin­ter­fragt, die­se posi­tiv nutzt und nicht zum Scha­den ande­rer einsetzt.

Das Inter­es­se unse­res Vol­kes an einer Exi­stenz frei von eines ande­ren nöti­gen­der Will­kür in unse­rem rechts­ein­heit­li­chen Gebiet deut­schen Rech­tes und der frei­en Geburt, im Schut­ze unse­res Bun­des­ge­bie­tes, unter pri­vat­au­to­no­mer Aus­übung des inner­halb die­ses Rechts­rau­mes gül­ti­gen und der Wohl­fahrt des Deut­schen Vol­kes die­nen­den Rech­tes ist ewig und bestän­dig. Ihm zu fol­gen ist unse­re Pflicht.


1Anar­chie (griech.) = ohne Regierung